11:21

Ich habe meine Stimme verloren. Ich weiß nicht ob es auf der Fähre nach Kopenhagen oder in den Wirren der Nachkriegszeit war. Ich bin wie eine Puppe, die auf der Flucht in der Wohnung liegen gelassen, auf dem Planwagen über den Haff untergegangen bin - das Haar feinsäuberlich geflochten. Blicke ich leer wie der Milchkrug die untergehenden Sonne beim Sinken in das Eismeer zu. Und erst setzt wird mir wieder eine Stimme eingesetzt.
Ich seufze wenn ich mich setze.
Die Höhenmeter zwischen uns kennzeichnen wir an der Tapete mit Eisblumen.Wer von uns ist der Größte?
Wir messen uns.
Ein Strich. Ein Datum.
Wir gießen uns, damit wir wachsen.
Auftanken für die nächste Woche. Das Benzin ist um 5 Cent günstiger als an der nächsten Ausfahrt.

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