12:34

Der Mond steht 20 Nach 11 und ich werfe meine letzten Silben in das Münztelefon um dich zu erreichen. Verzweifelt.
Die Nacht riecht nach Rooibos, vielleich Früchte und ich sehe Dir zu wie die letzten Momente verglimmen, du einen Zug von deiner Zigarette nimmst, der zu früh.
Der Regen schmiert deinen Namen mit Filzstiften auf die weißen Kunstlederstühle und ich sitze neben Dir und frage mich warum genau jetzt kein Mistelzweig über uns ist.
Deine Küsse sind für mich wie der teuerste Champagner im KaDeWe. Sie Kosten – unerschwinglich.
Du folgst meinen Gedanken mit einigen Zentimetern abstand, ihrer Spur. Nachts, im Dunklen, die Laternen gaben eine schwache Vorstellung ab - sie bewahren den Schein.
Folgst Du der Spur meiner Gedanken bis an jene Stelle wo sie plötzlich gestoppt und sie einfach zu Ende sind wie der Gehweg.
(Haben wir) Nicht zu Ende gedacht.
Du bleibst Stehen.
Deine Monologe sind SchwarzWeißFilme, die stumm abspielen.
Gedanken anstoßen wie Dominosteine. Zerbröselt mein Glück wie der Amarettini zum kalten Kaffee.

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