179. Lebenslänglich

16:26

Ich habe die Zeit tot geschlagen.
Blut und Gewebereste tropfen von meinen Fingern an die Fensterscheibe, obwohl heute die Sonne scheint und es backofenwarm war.
Der Hahn krähte und die Tränen waren die einzige, die bei der Beerdigung geweint haben.
Die blutige Axt, die angelehnt an den Stall war, wischte ich mit Stroh trocken und sauber und es wurde zu Gold in meinen Händen.
Die Spinne in der rechten Ecke webte daraus die schönsten Stoffe.

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