170.W[ort]e

18:39

Diesen Tag, ich rolle ihn auf.
Er ist kein Plakat, was ich an meine Wände hänge. Kein Bilderbuch für meinen Schlaf.
Und so bleibe ich weiterhin liegen auf meinem Bett, meine Finger noch warm vom Tee.
Ich schaue auf die Scherben, das einzige, was von mir übrig geblieben ist und fege sie nicht mehr auf.
Wohin damit.
Das Bad gefließt von oben bis unten mit meinem Mosaiksteinen.
Wir sind altes Geschirr ohne Funktion und Nutzen. Wir stehen im dunklen Keller in einer alten Bananenkiste und warten auf den nächsten Polterabend, in denen wir erneut zerschlagen,gebrochen werden -
Mit jeder neuen Scherben werden wir uns erneut schneiden. Und den Boden rot malen, ihn erst wieder betreten wenn er getrocknet. Schwarze Flecken - Brombeeren reif zum Pflücken.
Jede Narbe : ein Foto von dir vor einem Spiegel gemacht.

Eure Worte. Ihr konntet sie nicht halten. Sie sind einfach vors Auto gelaufen.

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