95. Seekrank

09:49

Die Wellen brechen das Fischbrötchen vom Mittag an den Strand.
Dein Blick so klar wie Küstennebel.
Sitze ich in den Dünen wie ein Leuchtturm (meine Oberarme gestreift) und lasse dich doch : auflaufen.
Schreien die Möwen wie kleine Kinder.
Das Gelb der Schnabel eben jener der des Taxis mit dem du kommst und wieder gehst wie die Ebbe und die Flut in unserem Alkoven auf den Wogen unserer Gefühle : eine Welle die uns erwischt.
Eine Schaumkrone auf deiner Oberlippe.
Ganz schal schmecken deine Lippen – dünn. 
Mir wird schlecht.

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2 Kommentare

  1. toller Beitrag
    http://carrieslifestyle.com

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  2. Die letzten drei Sätze finde ich am stärksten! Ich bin zwar meistens gar nicht schlecht darin den Sinn hinter solchen Zeilen zu erkennen, aber in dem Fall wäre ich fast neugierig, weil ich hier ratlos bin. ;)

    Es gibt natürlich Arthouse Kino, keine Frage. Das versteht man auch meistens nicht unbedingt. Aber man kann nicht die ganze Independent Szene über einen Kamm scheren und sagen: das ist mir zu künstlerisch. Da verpassen die Leute ganz schön viel. ;) Ich habe bisher auch kaum was schlechtes gesehen und bei den schlechteren Filmen waren manche sicherlich auch einfach nicht ganz mein Geschmack.

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Ich freu mich über jeden einzelnen Kommentar. Danke, dass du Dir die Zeit dafür nimmst.

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