101. Herzogtum

11:14

In
unserer
Eiszeit
entstehen
neue
Teiche und Flüsse.
Sind
unsere
Beine
durchzogen
von
Seen und Kanälen.
Öffnen
die
Schleusen
ihre
Tore,
damit
wir
unsere Unterschiede
überwinden :
Steigt
das
Wasser
in meinen
Augen
auf.
Steht
das Grün des
Waldes
dicht
hinter mir.
Spüre
ich
seinen
Atem in meinem
Nacken.
Es knackt im Unterholz
als wir
auf
unsere
Überreste
treten.
Auf
ausgeweideten
Feldern
die
Mohnblumen :
offene
Wunde.
Flechten
sich
die Ähren
einen
Gretchenzopf.
Kämmt Wind
die
Haare.
Zwischen den
Zähnen
finden
wir
die Fragen :
In deinen Händen
(Ich faltete sie mit Meinen zu einer Serviette, mit denen wir unser Mund abwischen),
die
du wäscht in
Unschuld
am Weiher
als die
Frösche
laichten.
Dünn
wie
Stroh
meine Haut,
spüre ich wie
du
mit deinen Händen
darübergleites wie ein Boot.
Deine blauen Augen :
Immer
ein Eimer Wasser
aus
unserem
Löschteich.
Habe ich Durst.

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